OPEN CALL: DIE KUNST DER VERÄNDERUNG

Open Call
Open Call & Deadline
1. March 2026 | 00:00 -

OPEN CALL: DIE KUNST DER VERÄNDERUNG

Wir suchen Künstler*innen, die interdisziplinär arbeiten und an der Entwicklung eines neuen Qualifizierungsprogramms interessiert sind!

Das Performing Arts Programm Berlin bietet ein breitgefächertes Angebot zur strukturellen Stärkung, Professionalisierung und Vernetzung der Freien Szene Berlins. Ziel ist es, die Sichtbarkeit künstlerischer Arbeiten des Kreativstandorts Berlin zu steigern und zu verstetigen, Wissen zu bündeln und weiterzugeben sowie neue Verbindungen inner- und außerhalb der Szene zu schaffen. 

Mit einem neuen Projekt wollen wir nicht nur künstlerische Kompetenzen stärken – sondern sie als Motor für eine widerstandsfähige, gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft sichtbar und wirksam machen.

Unsere Welt steht vor fundamentalen Veränderungen – vom Klimawandel über Digitalisierung bis hin zur Erosion demokratischer Teilhabe. Es wird immer deutlicher, dass bisherige Strategien und Gewohnheiten diesen Veränderungen nicht gerecht werden. Vor allem Künstler*innen schaffen Räume, in denen neue Denk- und Handlungsmuster jenseits bestehender Silos erprobt werden können. Hier setzt die Idee zum Qualifizierungsprogramm „Die Kunst der Veränderung“ an.

Künstler*innen verfügen über besondere Kompetenzen im Umgang mit Komplexität, Unsicherheit und Mehrdeutigkeit. Sie schaffen Resonanzräume, fördern neue Perspektiven und experimentieren lustvoll mit Veränderung. Gerade in den freien darstellenden Künsten suchen Künstler*innen zudem gezielt den Austausch mit anderen Disziplinen, knüpfen neue Verbindungen und schaffen so die Grundlage für produktive Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Bereichen. „Die Kunst der Veränderung“ versteht künstlerische Prozesse in diesem Sinne als Forschung und Gestaltung zugleich – nicht nur als Ausdruck, sondern als aktives Werkzeug gesellschaftlicher Entwicklung. Wie diese künstlerisch-ästhetische Praxis produktiv in gesellschaftliche Transformationsprozesse eingebunden wird und werden kann, wird Untersuchungsgegenstand des Projekts. Künstler*innen, die in der beschriebenen Art arbeiten bzw. gerne arbeiten würden, sollen mit dem neuen Qualifizierungsprogramm durch Beratungen, Peer-to-Peer-Coachings und Netzwerkaufbau gezielt gestärkt werden, ebenso wie ihre potentiellen zivilgesellschaftlichen Partner*innen. Außerdem soll die Sichtbarkeit bestehender Projekte und damit das Potential ihrer interdisziplinären Arbeitspraxis eine größere Sichtbarkeit erhalten.

Um das Programm nah an der Praxis auszugestalten, möchten wir Akteur*innen mit entsprechender Arbeitserfahrung bei der Antragstellung und Projektrealisierung einbeziehen. 

Am 13. März 2026 soll ein erstes analoges Arbeitstreffen in Berlin stattfinden, bei dem wir die Programmskizze vorstellen und Feedback dazu einsammeln möchten. 

Für eine honorierte Teilnahme an diesem Treffen kann man ab sofort Interesse bekunden!

Wer sich bewerben kann:

Du arbeitest interdisziplinär, an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und/oder Zivilgesellschaft? Du hast schon öfter darüber nachgedacht, wie man diese Arbeitspraxis stärken könnte? Du kennst Partner*innen, also kunstferne Institutionen, Organisationen oder andere Strukturen, die konkreten Bedarf an Qualifizierung und Austausch zu den Potentialen interdisziplinärer Zusammenarbeit benennen können? 

Dann bewerbe Dich jetzt für den ersten Erfahrungsaustausch! 

Bewerbung

Bitte schicke eine Interessenbekundung (max. 1 Seite) sowie eine Beschreibung Deiner Arbeitspraxis (max. 1 Seite) bis zum 01. März 2026 an: anne.schneider [at] pap-berlin.de (anne[dot]schneider[at]pap-berlin[dot]de)