Expert*innen

Expert*innen

Unsere Expert*innen kommen aus verschiedenen Fachgebieten und bieten sowohl Einzelberatungen als auch Impulsvorträge und vertiefende Seminare zu produktionsrelevanten Themen an. Dank der engen und langjährigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Produktionsbüros und erfahrenen Künstler*innen können wir auf ein breites und fundiertes Wissen und Know-how zurückgreifen und für die jeweilige Fragestellung den oder die passende*n Experten*in finden.

Ilona Schaal ist seit Anfang 2017 als Programmdirektorin an der Schaubühne Lindenfels, einem interdisziplinären freien Produktions- und Festivalhaus in Leipzig, tätig. Im Rahmen dessen übernimmt sie die Produktionsleitung für Eigenproduktionen (z.B. in Kooperation mit der Oper Leipzig, Naturkundemuseum, Stadtgeschichtliches Museum u.ä.) und für Koproduktionen und Gastspiele im Theater-, Tanz- und Musikbereich. Davor war sie u.a. für die internationalen Kooperationsprojekte des Bonner fringe ensemble zuständig. Sie studierte Theaterwissenschaft (Bachelor) in Leipzig und Theater- und Orchestermanagement im Master an der HfMDK Frankfurt/Main.
Sprachen: Deutsch, Englisch

Ana Hupe (1983, Rio de Janeiro geboren, lebt in Berlin, www.anahupe.com) ist Künstlerin und Forscherin. Nachdem sie ein Jahr lang an der UdK Berlin in der Klasse von Hito Steyerl geforscht hat, promoviert sie in Bildender Kunst an der Bundesuniversität Rio de Janeiro (2016). Hupe widmet sich der Rettung ausgelöschter Geschichten des Widerstands, die sie in mehreren Erzählinstallationen neu schreibt und so eine Gegenerinnerung an das koloniale Archiv schafft. Derzeit recherchiert Hupe die Kunstbeziehungen in der Yoruba-Kultur in Nigeria, Kuba und Brasilien für die Ausstellung „Footnotes to triangular Cartographies“, die in Brasilien, bei der RAI, Lagos, Nigeria und in der Galerie Bernau in Berlin zu sehen sein wird. Hupe war Teil mehrerer Kollektivausstellungen in Räumen wie Savvy Contemporary, Berlin; M_Bassy, Hamburg; Haus am Kleistpark, Berlin; und in Residenzen wie Vila Sul, Goethe Institut Salvador, Artist x Artist, Kuba; Kunstkvarteret Lofoten, in Norwegen, unter anderen.
Sprachen: Englisch, Deutsch, Portugiesisch und Spanisch.

Eva-Karen Tittmann hat an der FU, HU und HdK Berlin Germanistik und Theaterwissenschaft studiert und 2005/2006 an der FH Potsdam das Zertifikat Management – Marketing – Kommunikation erworben. Von 2001 bis 2008 war sie Gesellschafter-Geschäftsführerin der act Media Support GmbH (Produktionsdienstleistungen für Film und Veranstaltungen) und ist seit Juli 2007 als Einzelunternehmerin tätig. Insgesamt kommen über 20 Jahre Theaterarbeit in der freien Szene, an festen Häusern und für die unterschiedlichsten Institutionen als freie Kulturmanagerin zusammen. Aktuell arbeitet sie mit Thorsten Lensing, Ingrid Lausund, Milo Rau / International Institute of Political Murder, das Grand Théâtre Luxembourg, Vanessa Stern, Malte Schlösser und CyberRäuber Berlin.
 

1988*, Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg, Wohnsitz in Berlin und Oldenburg. 
Sie arbeitet als interdisziplinäre Theatermacherin und entwickelt Theaterstücke, Installationen und Performances mit Mitteln des Physical-, Figuren- und Objekttheaters. In ihrer Arbeit setzt sie sich kritisch mit Fragen zu Identität, Erinnerung, Trauma, Feminismus und Gender auseinander. 
Seit 2017 ist sie außerdem fester Bestandteil des Figurentheaters Theater Laboratoriums und baut hier insbesondere das neue Haus, die Limonadenfabrik, mit auf.
2017 gründen Anne-Sophie Reichert und sie das Künstlerinnen-Duo „Alaska – Studio for Feelings“ mit dem sie u.a. eine Residenz in Berkeley Kalifornien bekommt, im Kunstpunkt Berlin und bei der Touchy Subjects Conference in Kopenhagen ausstellt. Das Duo entwickelt interaktive Installationen, Workshops und Performances.
2019 gründet sie zusammen mit der Schauspielerin Elena Schmidt die Performancegruppe „Melpomene“, die sich dem Thema female identified pain und Gewalt gegen Frauen* im Theater widmet und aktuell im Rahmen des Flausen Stipendiums daran forschen wird.  Sie berät im Performing Arts Programm mit Schwerpunkt auf Konzeption, Antragstellung und Überlebensstrategien.

Katharina von Wilcke ist Beraterin, Kuratorin, Dozentin und Produzentin. 

Nach ihrem Studium der Germanistik und Romanistik gründete sie 1995 das freie Produktionsbüro DepArtment. Sie war Projektleiterin bei zahlreichen Festivals, Programmreihen und Akademien. Von 2005 bis 2016 wurde sie mit Sabine Gehm von der Kulturstiftung des Bundes mit der Gesamtleitung des Tanzkongress beauftragt. Sie ist Gründungsmitglied der Agentur Wilson*Borles – arts management, die Veranstaltungen für die Beauftrage für Kultur und Medien, die Kulturstiftung des Bundes und andere Institutionen durchführt. 2018 wurde sie in die Jury des Strukturentwicklungsprogramms TANZPAKT Stadt-Land-Bund berufen. Im selben Jahr kuratierte sie die Mannheimer Ausgabe von ON THE ROAD, ein Fort- und Weiterbildungsprogramm des Bundesverbandes der freien darstellenden Künste. 
Im Rahmen von Theaterscoutings Berlin entwickelt sie das Vermittlungsformat Singles & Theater Lovers. Als Expertin, Mentorin und Workshopleiterin ist sie seit 2013 u. a. im Performing Arts Programm Berlin tätig und unterstützt Künstler*innen und Institutionen bei der Antragstellung. 
Neben Fragen zu Fördermöglichkeiten, Antragsstrategien, Organisationsstrukturen, Kosten- und Finanzierungsplänen etc. ist ein Schwerpunkt ihres Beratungs- und Workshopangebots die Konzeptentwicklung und schriftliche Ausarbeitung der Projektdarstellung.

Frederika Tsai ist Theaterregisseurin, Kuratorin, Performerin, promovierte Musikwissenschaftlerin (Uni Bonn) und Aktivistin. Sie arbeitet sowohl in Deutschland (u. a. English Theatre Berlin, Roxy Ulm) als auch international (u. a. National Kaohsiung Center of the Arts in Taiwan). 2019 gründete sie mit Hannah Elischer und Davide Di Palo das Theaterkollektiv TsaDiEli. Seit Jahren engagiert sie sich für mehr Solidarität in der Theaterwelt und gehört zur Initiative für Solidarität am Theater (ISaT) sowie dem Magdalena Project (Network of Women in Contemporary Theatre). Darüber hinaus unterstützt sie seit 2019 als Lotsin die Neuankommenden und Einsteiger*innen in der Berliner Szene. Sie lebt in Berlin.

Tom Timmerhoff ist zertifizierter EU-Fundraiser und Kulturmanager. Seit Jahren arbeitet er als Berater der Akteure aus der Kulturszene und der Kreativwirtschaft zu Projektentwicklung und Förderprogrammen von EU, Bund, Ländern und Stiftungen sowie alternativer Fördermöglichkeiten. Zuletzt war er Head of fundraising des internationalen literaturfestivals berlin. Er war als Fördermittelexperte bei der GPM-IPMA (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.) tätig,  als Existenzgründerberater und betreute als Netzwerkmanager das Urban Media Network (UMN), ein Netzwerk von KMU's und Forschungseinrichtungen.

Madlen Stange ist Kulturaktivistin und Musikerin und arbeitet seit mehreren Jahren an der Schnittstelle von PR, Eventmanagement und ihren eigenen Projekten. Das Jonglieren zwischen künstlerischer Arbeit und marktorientiertem Denken in Agenturen und Unternehmen beschäftigt sie seit ihrem M.A. „Medien-Kultur-Kommunikation“.
In Berlin war sie Mitbegründerin des Kurator*innenkollektivs Bublitz und ist heute Partnerin des Performance-Kollektivs Get Into Play. Mit ihrem Vokaltrio Gurgulitza realisiert sie Vokalperformances, unter anderem beim Musrara Mix Festival in Jerusalem. Sie initiierte nachhaltige Projektpartnerschaften für Plovdiv, Kulturhauptstadt Europas 2019 in Bulgarien, und realisierte das 2-jährige Projekt  „Whispers“ mit der französischen Theatergruppe Theatre des chemins.

Katja Sonnemann absolvierte 1996 ihr Studium der Angewandten Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Während und nach dem Studium arbeitete sie als Regieassistentin von Heiner Goebbels in Paris, in der Programmgestaltung und Organisation verschiedener Studentenfestivals, ab 1998 als Tour-Managerin für Sasha Waltz & Guests, ab Anfang 1999 koordinierte sie das Vorbereitungsbüro der Künstlerischen Leitung der Schaubühne am Lehniner Platz (Intendanz Ostermeier/Waltz). Ab 1999 war sie erst Mitarbeiterin, dann Leiterin des KBB und Disponentin an der Schaubühne. Ab 2002 freiberuflich tätig u.a. als Produktionsleiterin und Tour-Managerin. Sie war Leiterin der künstlerischen Produktion von Theater der Welt 2005 in Stuttgart, von 2006 bis 2009 Chefdisponentin am Maxim Gorki Theater (Intendanz Armin Petras) und 2010-2012 freie Produzentin bei Rimini Protokoll. Von 2012 bis 2017 war sie Company Managerin von andcompany&Co., seit 2013 Teil der Agentur Wilson*Borles Arts Management, eine der drei Rahmenvertragsagenturen der Kulturstiftung des Bundes. In 2017 initiierte und konzipierte sie die AKADEMIE für Performin Arts Producer des Bündnisses Internationaler Produktionshäuser e.V., die im Jahr 2018 zum ersten Mal durchgeführt wird. Sie ist Mentorin und Beraterin in den freien darstellenden Künsten.

1979 in Potsdam geboren, Regisseurin und Autorin. 
Unter dem Label mehrblick und ton entwickelt sie gemeinsam mit dem Komponisten Wolfgang Heiniger musiktheatralische Formate, so u.a. „Moby_D.Ein deutscher Wal" und „Die Jeinsager“ nach Brecht/Weill für den Gare du Nord – Bahnhof für Neue Musik in Basel. Sie schreibt Libretti und Stücke – zuletzt das Libretto für die Oper „Schönerland" (Auftragswerk des Staatstheaters Wiesbaden, Komposition: Sören Nils Eichberg) und kollaboriert mit Künstler*innen und Theaterkollektiven der freien Szene (u.a. Peggy Mädler – Labor für kontrafaktisches Denken, Maulwerker – Ensemble für Vokalperformance, der Musikerin Daniela Lunelli u.a.). Neben Inszenierungen an diversen Theatern (u.a. Landesbühnen Sachsen, Theater Magdeburg, Semperoper Dresden) unterrichtete sie von 2011-2014 an den Hochschulen Dresden und Berlin (UdK) szenisch-dramatischen Unterricht. Bis 2019 arbeitete sie fest im Performing Arts Programm des LAFT Berlin, berät seitdem Künstler*innen der freien Szene Berlins und engagiert sich kulturpolitisch. 

Seit 2003 freie Regisseurin in Stadttheater & freier Szene (u.a. Theater Oberhausen, Mousonturm). 2012 gründet sie das Communitytheater KANALTHEATER in Eberswalde. Seit Jahren engagiert sie sich in der Kulturpolitik (La Prof Hessen, BFDK, Pro Quote Bühne). 2010 – 2018 arbeitet sie als Projektleiterin der Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland und begleitet über 900 Tänzer*innen bei ihrer beruflichen Neuorientierung, ab 2018 freiberufliche Coach.

Christina Runge lebt in Berlin und arbeitet dort und anderswo als freie Dramaturgin und Produzentin. Von 2002-2005 war sie als Regie- und Dramaturgieassistentin am Prater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin bei Theaterproduktionen und an Filmprojekten von René Pollesch, Stefan Pucher, Schorsch Kamerun, Jan Ritsema, Tim Staffel, Lorenz/Kuster/Boudry und hangover ltd. beteiligt.
Seit 2006 entstanden in freiberuflicher Mitwirkung u.a. Arbeiten in den Bereichen Performance, Theater und Film mit dem deutsch-britischen Künstlerkollektiv Gob Squad, hangover ltd., Interrobang, Lindy Annis, La Hengst / Müller-Klug und Schorsch Kamerun. 
Sie entwickelt Programmkonzeptionen und kuratiert Projekte, u.a. das mobile Containertheater „Rollende Road Schau“ (2003-2006), und gemeinsam mit Gob Squad „Be Part of Something Bigger“, ein langes Wochenende zu Kollektivität und kollektiver Arbeit am HAU Hebbel am Ufer Berlin (2014). Seit 2006 hält sie Vorträge und Workshops, u.a. in Alexandria/Ägypten, Berlin, Hildesheim, Leipzig und Manchester/UK.

Elisa Müller studierte Schauspiel und Theaterwissenschaft. 2008 gründete sie das Theaterlabel müller*****, bisher sind ca. 20 Produktionen in Zusammenarbeit mit Künstler_innen und Wissenschaftler_innen unterschiedlicher Professionen entstanden, u.a. in Kooperation mit Ballhaus Ost Berlin, LOFFT.Leipzig, Fleetstreet Hamburg, LICHTHOF Hamburg, Sophiensæle Berlin, Theaterdiscounter Berlin, Vierte Welt Berlin, FKT Bochum, Freies Werkstatt Theater Köln, FFT Düsseldorf und dem Theater Vorpommern.
Aktuell 2020: „Lauf so schnell du kannst“, Performance, Vierte Welt, 2019: „Es ist nichts.“, Performance, Vierte Welt, „Der Kirschgarten“, Theater Vorpommern. 2018: flausen-Residenz in Marburg „du dada i dodo“, in Kooperation mit dem Theater Vorpommern „Heimat hoch 3“ und „Truthen“, Jugendprojekt mit dem Albert-Einstein-Gymnasium. Davor 2017: „Faktionen“, Stipendium von ecce NRW, „music for the future“, gefördert von der Stiftung EVZ, „Curveball“ November 2017 Theaterdiscounter Berlin, Freies Werkstatt Theater Köln, Rottstr5/KUNSTHALLEN, AKZENTE Duisburg, Theaterlabor Bielefeld. Seit 2014 Arbeit unter dem Label „Institut für Widerstand im Postfordismus“, u.a. „Forschen am Widerstand im Postfordismus. Work in Progress“ mehrteilige Reihe zwischen Performance und Diskurs in der Vierten Welt Berlin und „Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden?“ Intervention für ‚Art in Resistance‘ beim SPIELART Festival 2015. Zudem Preisgewinn beim Marketing-Wettbewerb des PAP Berlin mit dem Konzept „Revolutionsautomaten für Kreuzberg“. 2014 kam „Formen der Trauer – ein transdisziplinäres Forschungslabor zwischen Kunst und Wissenschaft“ im Theaterdiscounter Berlin zur Aufführung. Seit 2013 regelmäßige Arbeit mit Jugendlichen, u.a. 2013/14 „In Frage gestellt“, ein Projekt mit der Hermann-Hesse-Schule Kreuzberg und der Vierten Welt Berlin und 2016/17 „Club Dada“ mit dem Schillergymnasium. Im Juli/August 2014 forschte sie im Theater im Ballsaal Bonn während einer einmonatigen Residenz zu „eine Frage des Ehrgefühls – Widerstand im Postfordismus“ im Rahmen von „flausen+ – young artists in residence“. Außerdem seit 2013 Tätigkeit als Dozentin, Mentorin, unter anderem am UdK Career College und beim Performing Arts Program. Seit 2011 Vorstandsmitglied des LAFT – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V. und Mitglied der Sprecherrunde der „Koalition der Freien Szene“ bis 2016. Seit 2016 Mitglied im Rat für die Künste Berlin. Gründungsmitglied der GfkF - Gesellschaft für künstlerische Forschung.

Geb. 1973 in Châtellerault. Seit 1999 lebt und arbeitet sie in Berlin. Sie ist seit 15 Jahren als Kulturmanagerin und Produktionsleiterin in den Bereichen Performance, Theater, Tanz sowie Klangkunst in Berlin und Frankreich tätig. Ihr Interesse gilt Künstler*innen, die Grenzen überschreiten und mit neuen Formen experimentieren. Sie hat sich auf die Verbreitung von interdisziplinären und experimentellen Projekten sowie die Koordination solcher Projekte spezialisiert. Sie hat unter anderen mit den Theatergruppen: "Les patries imaginaires", "Roland furieux", "Les ombres portées" (Schattentheater) (Frankreich), und leitete die Produktion von "Stimuline", ein audio-taktiles Konzert von Lynn Pook und Julien Clauss, von "Wüste Wüste", eine experimentelle Oper nach Boris Vian. Zurzeit arbeitet sie mit "Ton und Kirschen" Wandertheater, mit der Choreografin Colette Sadler in Berlin, "crabs & creatures" (Deutschland), mit dem "Théâtre sans Toit" aus Paris, mit der Choreografin Mathilde Monfreux aus Marseille und mit dem elektroakustischen Musikduo Kristoff K. Roll (Frankreich) zusammen. 2008 - 2013 koorganisierte sie das Poesiefestival „Poesiefrühling“ mit der Poesievermittlerin Nicola Caroli. 2010 gründeten sie das Projekt „Poem Space Mobil“.

Sonja Laaser ist Rechtsanwältin und freie Dramaturgin. Sie berät seit vielen Jahren Künstler im Theater- und Kulturveranstaltungsrecht. Sonja Laaser war von 2009 bis 2010 Geschäftsführerin im Ballhaus Ost, arbeitete während des Referendariats in der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten (Abteilung für Darstellende Kunst) und schloss 2014 ihren Master für Dramaturgie an der HfS Ernst Busch ab. Derzeit engagiert sie sich unter anderem als Mitglied des Vorstands im Theaterkollektiv Kunstlabor am Tower.

Jana Korb ist Künstlerin (HdK Berlin), Artistin und Kulturwissenschaftlerin (FU/HU Berlin), und produziert artistisches Theater und narrativen Zirkus. Diskursiv und dramaturgisch ist sie auf der Suche nach dem Zirkus als künstlerischem Medium, nach dem Zirkus der Zukunft. Sie choreographierte und spielte in und für Produktionen von Christoph Schlingensief, John Bock, Taylor Mac, Jill Greenhalgh, Kordula Lobeck de Fabris, Fura dels Baus, bankleer; u.a. Sie performte für Vaclav Havel, auf der Documenta, der Ostrale, im Odin Teatret, usw.
In ihrer künstlerischen Recherche sucht sie vergessene Frauen: In „Vintage! Women! Variete!“ begibt sie sich auf eine Zeitreise zu den ersten Artistinnen. „Frau Vladusch“ erzählt das Leben einer ganz normalen – und dennoch besonderen – Frau. In zirka trollop verwandelt sie sich in Kafkas Figuren. Und in FernNah untersucht sie das Denken der radikal anarchistischen Begine Marguerite Porète. Sie ist künstlerische Leiterin der Luftartistik Festspiele Berlin, Mit-Begründerin des RAW-Geländes (Berlin), aktives Mitglied im Magdalena Project (Network of Women in Contemporary Theatre) und Vorstand im Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum. Sie lebt und produziert als Teil des Kollektivs korb+stiefel in Berlin Lichtenberg.

Akkreditierter Relational Dynamics 1st Coach seit 2013, freie Dramaturgin, Managerin/Produzentin in Berlin. MA in Theaterwissenschaften über Joseph Beuys und seine Aktionen. Arbeiten u.a. Internationale Theater-Akademie Ruhr, Bochum; Performancefestival reich & berühmt; Zusammenarbeit mit diversen KünstlerInnen; seit 2002 Management, Produktion und Dramaturgie für das deutsch/englische Künstlerkollektiv Gob Squad (www.gobsquad.com). Vorstandsarbeit für den LAFT Berlin 2009/2010; Lectures und Workshops an diversen Hochschulen und kulturellen Organisationen sowie Mentorin für junge Künstler*innen und Produzent*innen. Mehr und mehr an der Art und Weise interessiert, wie wir zusammen leben, arbeiten und mit uns selbst und anderen kommunizieren und dafür den angemessensten Weg zu finden.

Janne Harnischfeger, geboren 1983 in Hamburg, ist Diplompsychologin und spezialisiert auf klinische Psychologie und Psychologie der Arbeit. In der Forschung, Beratung und Weiterbildung war sie im Bereich von Gruppenprozessen tätig. Aus Leidenschaft für Theater und Tanz und der Arbeit mit darstellenden Kunstschaffenden initiierte sie auf dem Fusion-Festival und dem Theaterfestival at.tension ein Performance-Programm, das sie dort seither jährlich veranstaltet. 2014 zog sie von Hamburg nach Berlin. Von 2015 bis 2016 arbeitete sie zwei Jahre lang als Dozentin für Psychologie an einer Erzieher*innen-Fachschule. Sie war im Jahr 2017 an einer Tagesklinik als Gruppentherapeutin tätig. Im Rahmen ihrer Weiterbildung zur Psychotherapeutin führt sie psychoanalytische Therapien durch. 

Im Performing Arts Programm berät sie seit 2015 mit den Schwerpunkten der Selbstklärung bezüglich individueller Ziele sowie der Konkretisierung künstlerischer Ideen. Außerdem begleitet sie die Mentoring-Programme.

Mit dem Ziel ein innovationsfreudiges Umfeld für künstlerische Prozesse zu schaffen, strebt Stefanie Frauwallner nach Optimierung in organisatorischen und administrativen Bereichen und begibt sich in Diskurse zu strukturellen Verbesserungen. 

In ihren Funktionen als Geschäftsführerin der Neuköllner Oper und als geschäftsführende Dramaturgin des Badischen Staatstheaters war sie an der Umsetzung von Maßnahmen zur Erhöhung von Chancengleichheit und zur Erweiterung der Internationalisierung beteiligt. Ihre betriebswirtschaftlichen Spezialisierungen liegen im Public- und Non-Profit Managements sowie im Diversitätsmanagement.

In Workshops, Vorträgen und Einzelberatungen begibt sich Stefanie Frauwallner gerne in den Austausch mit anderen Theaterschaffenden und performing artists.

ehrliche arbeit – freies Kulturbüro sind Anka Belz, Janina Benduski, Anna Mareike Holtz, Nina Klöckner, Sandra Klöss, Torsten Klöss, Andrea Oberfeld, Elena Polzer, Ilka Rümke, Anna Wille.

Wir verbinden Konzept- und Projektentwicklung mit Projektleitung oder Produktionsleitung, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kuration und Seminarleitung sowie Redaktion, Textarbeit und Übersetzungen für die freien Darstellenden Künste.

In fester Kooperation arbeiten wir mit dem Choreografen Christoph Winkler, der Musiktheatergruppe Oper Dynamo West, dem Performance-Kollektiv She She Pop, dem Regisseur Johannes Müller und der Performance Gruppe Monster Truck zusammen.

Wir sind Mitglied im Dachverband Zeitgenössischer Tanz Berlin (ztb e.V.), im Landesverband Freie Darstellende Künste Berlin (LAFT e.V.) und im Internationalen Theaterinstitut Deutschland (ITI)

Kontakt:

ehrliche arbeit - freies Kulturbüro
Im Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2
10997 Berlin

Geboren 1967 in Köln, ist Regisseurin, Performerin, Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie studierte in Berlin Bühnenkostüm, war 1990 Mitgründerin des Kunsthauses KuLe und gründete 1996 die Performancegruppe Grotest Maru, die sie in Künstlerischer Leitung bis heute führt, tourte weltweit, oft mit Unterstützung des Goethe-Instituts, und entwickelte zahlreiche ortsspezifische und partizipative Inszenierungen. Sie arbeitet als Kuratorin und Veranstalterin und übt seit 2004 diverse Lehrtätigkeiten aus. Von 2006 bis 2018 war sie Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater im öffentlichen Raum und ist seit 2018 Ansprechpartnerin des LAFT Berlin im Bereich Darstellende Künste im öffentlichen Raum.

Melmun Bajarchuu studierte Philosophie, Soziologie und Politikwissenschaften in Hamburg. Sie arbeitet an den Grenzbereichen von Kunst, Theorie und Politik als Denkerin, Diskurspartnerin, Kuratorin, Dramaturgin und künstlerische Produktionsleiterin mit besonderem Interesse an poststrukturalistischen, postkolonialen und queerfeministischen Themen. Daneben forscht sie zu mikropolitischen Widerstandspraktiken in den Darstellenden Künsten und engagiert sich in der Initiative für Solidarität am Theater. (Künstlerische) Zusammenarbeit mit Forscher*innen, Theatermacher*innen, Künstler*innen im Bereich Performance und Neuer Zirkus sowie Tänzer*innen und Choreograph*innen.

Silvia Albarella, geboren 1972 in Neapel. Studium des Bühnen- und Kostümbilds an der Accademia di belle Arti di Napoli. Seit 1996 in Berlin. Sie hat mit den Regisseuren Wulf Twiehaus und Mario Portmann (u.a. an der Schaubühne Berlin, Schauspiel Leipzig, Theater Konstanz) zusammengearbeitet. Seit 2005 Arbeiten in der Freien Szene in Berlin, u.a. mit der Regisseurin Anne Hirth/büro für zeit+raum als Bühnen- und Kostümbildnerin für die choreographischen Arbeiten " wait here for further instructions", " Past is in Front of Ego" und "und übrigens kann ich fliegen", in den sophiensaelen, Theater Zebrochenes fenster und HAU2. Seit 2010 Arbeiten im Bereich Tanztheater, u.a. mit der TanzZeit Jugendcompany im RADIALSYSTEM V, Riki von Falken im Eden und zuletzt für A+B Tanzbau als Bühnenbildnerin für 'Die Ausnahme. Episode II' im Dock 11 und 'Die Ausnahme. Episode III' im Ballhaus Naunynstr. Vom 2011 bis 2014 Mitglied des Kostümkollektiv e. V., Vereinigung zur Förderung des Kostüm- und Maskenbildes der freien Projekte darstellender Künste und Projekte kulturelle Bildung.

Im März 2012 wurde ihr erstes eigenes Projekt "Non-tutta [nicht-Vollkommene]" in Zusammenarbeit mit der Performerin Anne Tismer in den sophiensaelen präsentiert und auf das Festival d' Avignon in Sommer 2013 eingeladen. Im Studienjahre 2013/2014 und 2014/2015 Dozentin für Kostümbild an der Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf und seit 2013 Workshopleiterin für Kostümbild an der Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg. Seit 2003 Szenen- und Kostümbildnerin für Kurzfilme.

Kontakt

Christin Eckart

christin.eckart [at] pap-berlin.de

Fatima Çalışkan

fatima.caliskan [at] pap-berlin.de