Dozent*innen & Berater*innen
Dozent*innen & Berater*innen
Unsere Berater*innen unterstützen Euch gern bei individuellen Fragen zum freien Arbeiten und allen damit verbundenen Herausforderungen. In Workshops, Seminarreihen und Informationsveranstaltungen vermitteln Euch unsere Dozent*innen tiefergehendes Wissen und praktische Fertigkeiten und bieten in Netzwerkveranstaltungen Gelegenheit für fundierten Austausch untereinander.
Neben ihrem Fachwissen verfügen diese über breit gefächerte Sprachkenntnisse, sodass Beratungen derzeit in den Lautsprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Koreanisch angeboten durchgeführt werden können und in einzelnen Workshops und Seminaren neben den üblicherweise angebotenen Lautsprachen Deutsch oder Englisch in der Regel auch die Möglichkeit zum Q&A in einer weiteren Sprache besteht.
Unsere Berater*innen
Laura Biagoni bietet Beratung zu allgemeiner strategischer Planung, Fördermittelakquise und Organisationsmanagement im Bereich der darstellenden Künste an. Dabei unterstützt sie bei der Antragstellung, Budgetaufstellung, beim Controlling und der Abrechnung von Projekten sowie bei organisatorischen Fragen rund um Produktion, Distribution und Projektentwicklung. Auch Teamgestaltung und Führung gehören zu ihrem Know-how.
Kysy Fischer (BR) nutzt Humor, um Disziplinen wie Tanz, Performance und Theater zu verwirren. Als Choreografin interessiert sie sich für die minimalistische Übertreibung und das Spiel mit Widersprüchen. Kysy setzt sich oft mit Psychoanalyse und Klassenfragen auseinander. In ihrer Arbeit sucht sie nach Formen des Kontakts mit dem Publikum und kritisiert die Hierarchien der künstlerischen Räume und Praktiken. In ihrer akademischen Forschung in Brasilien untersuchte sie die Performancekunst als angewandte philosophische Praxis. Seit 2017 ist sie Regisseurin des Kollektivs ABA NAIA, mit dem sie sich vor allem mit feministischem Humor auseinandersetzt. Kysy Fischers letzte Arbeit „Super Superficial“ eröffnete die TanzTage Berlin 2025 in den SophienSaelen. Außerdem gehörte sie von 2023 bis 2024 zum Produktionsteam von „Kill Me“ der argentinischen Choreografin Marina Otero. Sprachen: Portugiesisch, Spanisch, Deutsch und Englisch.
www.abanaia.com
Eva Hartmann ist Coachin, Mentorin, Moderatorin, Mediatorin, Dozentin, Netzwerkerin, Outside Eye mit einem MA in Theaterwissenschaft sowie Akkreditierungen in Relational Dynamics Coaching, Gestalt und Gestalt Group Dynamics Coaching, Trauma-und Neurodivergenz-informiertem Coaching und vielen weitere Ansätzen und Inspirationen, wie z.B. Compassionate Inquiry. Seit 1999 war sie Produzentin/Managerin für diverse Kunstschaffende und Festivals. Von 2002 bis 2023 Company-Managerin und Geschäftsführung des deutsch/englischen Kollektivs Gob Squad. Eva begleitet Themen rund um „Veränderung“ von Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen, angeleitet von der Frage: wie können wir mutig ein menschliches und solidarisches Miteinander in einem vorherrschenden und sich verstärkenden Klima von Polarisierung, Angst, Ein- und Ausschluss, Richtig-Falsch mit (Selbst)Mitgefühl gestalten und vielfältige miteinander koexistierenden Perspektiven, Ideen und Fragestellungen leben?
https://evahartmanncoaching.com/
Fabian Rosonsky wurde 1989 in Lutherstadt Wittenberg geboren und studierte Komparatistik und Politikwissenschaft in Berlin. 2016-19 arbeitete er als Regieassistent am Düsseldorfer Schauspielhaus und war anschließend Teil des Produktionsteams des Festivals „Theater der Welt 2020/21“. Seitdem ist er selbstständiger Produktionsleiter für verschiedenste Projekte im nationalen wie internationalen Bereich zwischen Festivals, Digitalem und freiem Produzieren in Theater und Performance. Parallel arbeitet er auch als Regisseur und ist Mitbegründer des Kollektivs „Polyformers“. Seine Inszenierungen waren bisher u. a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Theater der Keller in Köln, dem Theater Regensburg, der Volksbühne am Kaulenberg in Halle sowie am Berliner Theater unterm Dach zu sehen.
Therese Schmidt, 1979 in Potsdam geboren, arbeitet als Musiktheaterregisseurin und Autorin in Berlin. Sie realisiert verschiedene Projekte an der Schnittstelle zwischen Musiktheater, neuer Musik und Performance und entwickelt unter dem Label mehrblick&ton musikalische Performances und musiktheatralische Formate.
Sie schreibt Libretti, Konzept- und Theatertexte, sowie kulturpolitische Studien und kollaboriert mit Künstler*innen und Theaterkollektiven der Freien Szene. Neben Inszenierungen an diversen Stadt- und Staatstheatern gab sie an den Hochschulen Dresden und Berlin szenisch-dramatischen Unterricht. Bis 2019 arbeitete sie im Performing Arts Programm des LAFT Berlin und berät seitdem Künstler*innen der Freien Szene zu Freiem Arbeiten und Konzeptarbeit.
Kai Schubert, *1973 in Bochum, ist Regisseur und Autor. Kai war als Assistent, Dramaturg und Regisseur am Theater Dortmund, der Staatsoper Unter den Linden Berlin und am Staatsschauspiel Dresden sowie bei diversen freien Produktionen in Deutschland und Frankreich, hat Theaterprojekte mit Schulen und Jugendlichen im Rahmen von TUSCH und dem Programm "Kulturagenten für kreative Schulen" durchgeführt. Seit 2005 brachte er 15 Theaterstücken zur Uraufführung, u. a. an den Sophiensälen Berlin, am Theater Ingolstadt, am LTT Tübingen, an den Wuppertaler Bühnen sowie am Gärtnerplatztheater München, sowie Inszenierungen in Dresden und Berlin, Open-Air-Produktionen im Land Brandenburg und im Ruhrgebiet. Kai ist Dozent an der UdK Berlin im Bereich Theaterpädagogik, war 2020-2021 Künstlerischer Leiter beim Theater Poetenpack Potsdam, Mitbegründer des MORPHtheaters und 2019-2023 Künstlerischer Leiter des Kulturpalast Wedding.
Max Schumacher ist Dramaturg, Kurator, Produzent, Regisseur, Dozent, Autor und Coach. Nach seinen Studien in Dramaturgie (HU Berlin) und Performance Studies (NYU New York) arbeitete er in 50 Städten in 20 Ländern. Hauptsächlich ist er künstlerischer Ko-Leiter von Post Theater, einer Medienperformance Company. Seit 2020 ist er künstlerischer Leiter von DIE BÜHNE – Das Theater der TU Dresden. Max interessiert sich für transmediales und transdisziplinäres Arbeiten. Performing Arts sollten sich ständig neu erfinden, und inhaltlich UND formal auf Themen der Gegenwart reagieren – und sich gut überlegen, wen sie erreichen wollen.
www.posttheater.com
Unsere Dozent*innen
Silvia Albarella ist Künstlerin und Szenen-Kostümbildnerin. Ihr Arbeitsfokus liegt an der Schnittstelle zwischen Theater, Film, Performance und Virtual Reality. Seit 1996 lebt sie in Berlin, wo sie eigene Projekte realisiert und mit anderen Künstler*innen und Theatern zusammenarbeitet.
www.silviaalbarella.de
Nora Amin (Autorin, Performerin, Choreografin, Theaterregisseurin und Wissenschaftlerin/Forscherin/Dozentin) ist Stipendiatin des Zentrums für Theater der Unterdrückten, Rio de Janeiro, Gründer/künstlerische Leiterin der unabhängigen Theatergruppe Lamusica und des landesweiten ägyptischen Projekts für Theater der Unterdrückten und seines arabischen Netzwerks, Stipendiatin der Academy of the Arts of the World in Köln, das International Research Center for Interweaving Performance Cultures an der FU, Valeska-Gert Gastprofessorin für Tanzwissenschaften und ehemalige Mentorin bei Flausen+bundesnetzwerk. Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums des International Theatre Institute, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Barba Varley Foundation. Absolventin des Studiengangs Kulturmanagement am John F. Kennedy Center for the Performing Arts und ehemalige Gastdozentin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.
Romina Geppert studierte Kommunikationswissenschaft (B.A.) und Communication Management (M.A.). Im Zuge ihrer beruflichen Laufbahn spezialisierte sie sich auf das Feld Social Media Management mit Fokus auf Bildende Kunst und Performing Arts. Sie war verantwortlich für den Aufbau der Social Media-Abteilung am Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK), die sie für mehrere Jahre leitete. Zusätzlich absolvierte sie eine Ausbildung in Tanzpädagogik, Performance und Choreografie. Seit einigen Jahren arbeitet sie frei als Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreografin. Romina Geppert war Tänzerin für Choreografinnen wie Marie Zechiel, Melissa Kieffer oder Leonie Naomi Baur und leitende Choreografin im Theaterstück „Das Kalte Herz“ (Regie: Swaantje Lena Kleff) am Deutschen Nationaltheater Weimar. Aktuell studiert sie zeitgenössischen Bühnentanz.
Nora Gores ist seit einigen Jahren in und um Berlin an verschiedenen Theatern und Kulturinstitutionen tätig. Sie arbeitete für Performances, Tanz und Theater ebenso wie für Ausstellungen, meist im Kontext der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2015 ist sie zudem als Beraterin, Coach und Mediatorin tätig. Ihr Studium der Theaterwissenschaft und Lateinamerikanistik hat sie in München begonnen, bevor es sie nach Barcelona, Mexiko Stadt und schließlich nach Berlin führte. 2007 lernte sie am International House Freiburg Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten. 2012 absolvierte sie zusätzlich ein Kompaktstudium zur Kommunikationsmanagerin an der deutschen Presseakademie in Berlin und versteht sich seitdem auf die Entwicklung von Strategien bei der Ausarbeitung von PR- und Marketingkonzepten.
Harriet Lesch ist seit 1991 in den unterschiedlichsten Funktionen und Bereichen der Kulturproduktion tätig. Ab 1998 im Büro DepArtment, das zahlreiche Künstler*innen und Projekte der Performing Arts produzierte/managte. In den Bereichen Produktion und Kommunikation hat sie für die verschiedensten Festivals und Kongresse gearbeitet. Sie ist Mitbegründerin von WILSON*BORLES arts management (2013 bis 2021 Rahmenvertragsagentur der Kulturstiftung des Bundes) und war Geschäftsführerin der Festivals Theater der Welt 2014 und 2017. Darüber hinaus gibt sie Fortbildungen in den Bereichen Struktur, Organisation und Finanzen und ist als Beraterin für Festivals, Institutionen und freie Künstler*innen tätig.
Laia Montoya ist Kunstmanagerin, Produzentin und professionelle Coachin. Sie lebt in Berlin und ist Co-Direktorin der TINA Agency, einer multilokalen Organisation, die internationale Projekte mit Künstlern und Institutionen aus dem Tanzbereich verwaltet und fördert. Als Kulturmanagerin hat sie in letzter Zeit Projekte mit Organisationen wie Graner in Barcelona, ICEC - Berlin und Catalan Arts, New Theater Institute of Latvia, Studio Alta und dem Bazaar Festival in Prag, dem LAFT Berlin, dem Loom Festival in Barcelona und anderen entwickelt, die die Internationalisierung der darstellenden Künste in ihren Ländern fördern.
Elisa Müller studierte Schauspiel und Theaterwissenschaft. Sie arbeitet als Performerin, Regisseurin und Dozentin. Neben zahlreichen Solo-Projekten gründete sie 2008 das Institut für Widerstand im Postfordismus, ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Künstler*innen, die gesellschaftliche Fragen in diskursive und ästhetische Formaten transformieren. Von 2011 bis 2022 war sie Vorstandsmitglied des LAFT – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V. und Mitglied der Sprecherrunde der „Koalition der Freien Szene“ bis 2016. Von 2016-2022 war sie Mitglied im Rat für die Künste Berlin.
Yasmin Schönmann ist Tänzerin, Choreographin und Digitalkünstlerin. Sie hat ein Diplom in Contemporary Dance von der Iwanson International Schule München und einen Master of Fine Arts in Dance and Technology von der New York University. Nach Abschluss ihres Diploms konzentrierte sie sich auf die Verbindung von Tanz und Film und realisierte viele Tanzfilme, digitale VR-Räume, Stücke mit Motion Capture-Technologie. Yasmin vermittelt ihr Wissen in Workshops und unterstützt andere dabei, ihre Kunst online zu präsentieren.
Martin Stiefermann ist Choreograph, Mentor, Kurator und Konzepter. Nach Ausbildung und Engagement an der Hamburgischen Staatsoper arbeitete er als Choreograph im Wechsel zwischen Tanzdirektionen an Stadt-und Staatstheatern (Theater Kiel, Oldenburgisches Staatstheater) und als Choreograph in der Freien Szene, insbesondere mit seiner seit 26 Jahren bestehenden Berliner Gruppe „MS Schrittmacher“. Auf Schloss Bröllin leitete er von 2018 bis 2021 das Residenzprogramm und ist seit 2018 im Leitungsteam des TANZPAKT-Projekts MECKLENBURG-VORPOMMERN TANZT AN. Seit 2019 ist er Künstlerischer Partner des Labels Art Hacking® und realisiert Workshops zum Thema Transfer künstlerischer Prozesse auf betriebswirtschaftliche Fragestellungen. Das Projekt BRUCHSTÜCKE startete er in 2022, welches sich zur Aufgabe stellt, Tanz und Performance im ländlichen Raum Oderbruch zu etablieren. Er ist Mitbegründer und Vorstand vom MS Schrittmacher-Landgang e.V., Gründungsmitglied des ZTB e.V. und Mitglied im LAFT Berlin e.V., von 2014 bis 2018 dort auch im Vorstand. Er war von 2001 bis 2006 Mitglied der Bundesdeutschen Ballett- und Tanztheaterdirektor*innen-Konferenz (BBTK). Seit 2015 ist er Mitglied von schloss bröllin e.V., seit 2018 Vorstandsmitglied bei Tanzregion Mecklenburg-Vorpommern e.V und darüber hinaus Vertreter im Netzwerk TANZ WEIT DRAUßEN. Seit 2022 ist er in der Kerngruppe zum Aufbau der TANZINITIATIVE Brandenburg und seit Frühjahr 2024 im Vorstand des neu gegründeten Vereins Tanzinitiative-Brandenburg e.V.
Alisa Tretau studierte Sozial-/Kulturanthropologie und Politikwissenschaft an der FU Berlin (2006-11), Schauspieltheaterregie an der HfMT Hamburg (2011-15) und Kunst im Kontext an der UdK Berlin (2022-24). Alisa arbeitet als Kuratorin und Produktionsleiterin z.B. mit Frauen und Fiktion, Peng! Kollektiv, She She Pop und Klasse Klima, als Vermittlerin mit Theatertreffen der Jugend, HKW, UdK Berlin, Viadrina FFO uvm. Als Regisseurin/Autorin, z.B. WÜSTE ZUKUNFT (2020), BETON WÜSTE ZUKUNFT (2023), TRAVE TALKS (2023), DER VERSCHWUNDENE SEE (2023) verfolgt Alisa stets immersive, gern improvisierte Formate und stellt Fragen nach dem Politischen im Privaten. 2018 veröffentlichte sie den Sammelband NICHT NUR MÜTTER WAREN SCHWANGER (edition assemblage). Alisa hat zwei kleine Kinder.
Katharina von Wilcke treibt sich seit über 35 Jahren in den unterschiedlichsten Feldern der Performing Arts rum – als Produzentin, Kuratorin, Vermittlerin und Dozentin. 1996 gründete sie das Produktionsbüro DepArtment, war Projektmanagerin und Programmgestalterin bei zahlreichen Festivals und 2005 bis 2016 Ko-Leitung von vier Ausgaben des TANZKONGRESS im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes. Seit 2013 ist sie als Expertin beim Performing Arts Programm Berlin und anderen Kultur- und Bildungsträgern tätig, um in Beratungen und Workshops Künstler*innen und Institutionen bei der Konzeption, Beantragung und Präsentation ihrer Vorhaben zu unterstützen. Zudem entwirft sie Vermittlungsformate zur Generierung neuer Publika und darf sich demnächst Transformationsmanagerin für nachhaltige Kultur nennen.
www.katharinavonwilcke.de
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Christin Eckart
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Christiane Kretschmer
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