Theatermachen als Studium und Beruf

Branchentreff
Podiumsdiskussion
20. Oktober 2017 | 18:00
HAU3 Hebbel am Ufer, Tempelhofer Ufer 10, 10963 Berlin

Theatermachen als Studium und Beruf

Mehr als 50 verschiedene Theaterberufe listet der Deutsche Bühnenverein auf. Die Arbeitsmarktrealität

in den freien Performing Arts ist meist eine ganz andere: „Theatermacher*in” ist eine weithin akzeptierte Berufsbezeichnung geworden, die die vielfältigen Quali kationen und Kompetenzen vieler theatermachen- den Menschen fasst. Institutionstypisch durchstrukturierte Arbeitsabläufe werden im freien Theatermachen durch Kollektive und Gruppenstrukturen ersetzt, die alle gemeinsam uide Theatermachereien sind. Und darum geht es: Theater – sowie Tanz und Performance – müssen gemacht werden.

Aber wie kann man das lernen, bzw. lehren? Die Universitäten in Hildesheim und Gießen setzen mit zeit- gemäßen und auf die Praxis zielenden Interpretationen ihrer Studiengänge seit Jahren Maßstäbe. Wolfgang Schneider und Julia Speckmann haben ein aktuelles Buch aus der Universität Hildesheim herausgegeben, das in diesem Rahmen diskutiert wird. Alumni des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft (ATW, Gießen) und Monster-Truck-Mitglied Sahar Rahimi sowie Georg Döcker, wissenschaftlicher Mitarbeiter der ATW, berichten von Vergangenheit und Gegenwart der Lehre und Forschung am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, besonders über produktionsästhetische Herausforderungen des Theatermachens und den Umgang mit ihnen im Studium.

Beteiligte:

Wolfgang Schneider (Universität Hildesheim)
Simone Dede Ayivi (Theatermacherin, Autorin)
Georg Döcker (Universität Gießen)
Sahar Rahimi (Monster Truck)