Zwischen Performance und Contemporary Art: Interdisziplinäre Projekte präsentieren – TEIL 1/3

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Workshops & Seminare
19. Oktober 2020 | 17:00 -
Online

Zwischen Performance und Contemporary Art: Interdisziplinäre Projekte präsentieren – TEIL 1/3

Workshop mit Ana Hupe (freiberufliche Bildende Künstlerin und Forscherin)

Sprache: Englisch, Fragen können auch auf Deutsch, Portugiesisch, Spanisch gestellt werden
Zugang: Angebot findet online statt, der Zugang wird bei der Anmeldung mitgeteilt
Achtung: 3 Termine. Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

In diesem Workshop sprechen wir anhand von mitgebrachten Arbeiten darüber, wie Performances in Museen, öffentlichen und kommerziellen Galerien und Kunstmessen gezeigt werden können. Wie organisiert man ein unabhängiges Performance-Projekt in einem Raum für zeitgenössische Kunst? Wo und vor wem kann man diese Projekte präsentieren? Der Workshop wird die Produktionsschritte einer Performance im Raum der Bildenden Künste behandeln. Besonderer Fokus liegt auf der Textarbeit zur Vorstellung des eigenen Projekts. Teilnehmer*innen können ihre eigenen Performance-Projekte oder Performance-Ideen zum Workshop mitbringen und wir diskutieren gemeinsam über die Vorschläge. Ziel ist auch, ein kritisches Bewusstsein über den Prozess künstlerischer (Performance-)Arbeit anzuregen: Welche Verantwortungen trage ich für künstlerische Entscheidungen? Welche Herausforderungen in aktuellen Kulturdebatten muss ich beachten? Wie kann (Performance-)Kunst in spezifischen Bereichen, wie Kolonialgeschichte, neu formuliert werden?

Anmeldungen bis spätestens 13. Oktober 2020 an beratung@pap-berlin.de.

Ana Hupe (1983, Rio de Janeiro geboren, lebt in Berlin, www.anahupe.com) ist Künstlerin und Forscherin. Nachdem sie ein Jahr lang an der UdK Berlin in der Klasse von Hito Steyerl geforscht hat, promoviert sie in Bildender Kunst an der Bundesuniversität Rio de Janeiro (2016). Hupe widmet sich der Rettung ausgelöschter Geschichten des Widerstands, die sie in mehreren Erzählinstallationen neu schreibt und so eine Gegenerinnerung an das koloniale Archiv schafft. Derzeit recherchiert Hupe die Kunstbeziehungen in der Yoruba-Kultur in Nigeria, Kuba und Brasilien für die Ausstellung „Footnotes to triangular Cartographies“, die in Brasilien, bei der RAI, Lagos, Nigeria und in der Galerie Bernau in Berlin zu sehen sein wird. Hupe war Teil mehrerer Kollektivausstellungen in Räumen wie Savvy Contemporary, Berlin; M_Bassy, Hamburg; Haus am Kleistpark, Berlin; und in Residenzen wie Vila Sul, Goethe Institut Salvador, Artist x Artist, Kuba; Kunstkvarteret Lofoten, in Norwegen, unter anderen.
Sprachen: Englisch, Deutsch, Portugiesisch und Spanisch.

Kontakt

Christin Eckart

christin.eckart [at] pap-berlin.de

Fatima Çalışkan

fatima.caliskan [at] pap-berlin.de

Weitere Termine:

20. Oktober: 15:00 bis 19:00 Uhr

21. Oktober: 15:00 bis 19:00 Uhr