FAQ's

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Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (vormals: Bundesverband Freier Theater) ist der Dachverband der Landesverbände der Freien Darstellenden Künste in Deutschland. Er vertritt auf Bundesebene die Interessen der deutschlandweit insgesamt rund 2.000 freien Theater (Solo-Theater, Gruppen und Theaterhäuser). Dazu berät er die deutsche Kultur- und Sozialpolitik zu allen die freien darstellenden Künste betreffenden Fragen. 
Ihm gehören in 16 Landesverbänden und 2 assoziierten Partnerverbänden über 1.200 Mitgliedstheater aus allen Bundesländern und allen Sparten der Darstellenden Künste an.

www.darstellende-kuenste.de

Der LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V. – vertritt die Interessen der professionellen freien darstellenden Kunstschaffenden Berlins gegenüber Öffentlichkeit und Politik. Diese haben sich mit dem Landesverband ein Instrument geschaffen, mit dem sie ihre künstlerische Tätigkeit wirkungsvoll durch Vertretungsmacht, Öffentlichkeit und Dienstleistungen unterstützen.
Die Ziele des LAFT Berlin sind:

  • Schaffung einer Grundlage für solidarische Formen der Vernetzung
  • Stärkere Vernetzung der verschiedenen künstlerischen Sparten und ihrer gesellschaftspolitischen Interessensverbände
  • Lobbyarbeit für eine breitere öffentliche und politische Wahrnehmung
  • Engagement für Strukturveränderungen
  • Regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit den kulturpolitischen Akteuren
  • Etaterhöhung für die freien darstellenden Künste
  • Innovative Veränderungen der wirtschaftlichen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen für freie Kreativ- und Wissensarbeiter

www.laft-berlin.de

Beraten, Vernetzen, Stärken: Ein Programm für die freien darstellenden Künste
Das Performing Arts Programm richtet sich an alle freien Tanz- und Theaterschaffenden Berlins und ist dezidiert auf die Situation und Bedürfnisse der Szene ausgerichtet. Es arbeitet seit 2013 an der Professionalisierung, strukturellen Stärkung und verbesserten Wahrnehmung der freien darstellenden Künste. Es gliedert sich in die vier Bereiche Beratung und Qualifizierung, Distribution und Marketing, Netzwerk, Wissenstransfer und Kooperationen, Publikumsgenerierung und Vermittlung.
Das Performing Arts Programm wurde von Janina Benduski und Stefan Sahlmann konzipiert und ist ein Programm des LAFT Berlin.

Der jährliche Branchentreff des Performing Arts Programms ruft die Akteur*innen und Spielstätten der freien darstellenden Künste sowie die Tanz- und Theaterbranche dazu auf, sich über aktuelle Themen und Fragestellungen auszutauschen und zu diskutieren, Wissen zu teilen und Synergien zu erzeugen, neue Kooperationspartner*innen zu finden und zu gewinnen, Netzwerke zu vertiefen und neue Netzwerke zu bilden.
Der Branchentreff identifiziert jedes Jahr neue, spannende und dringende Entwicklungen zur freien darstellenden Kunst rund um das jährliche Hauptthema. Geladene Expert*innen geben themenspezifische Impulse, Arbeitsgruppen teilen ihr Wissen, berichten von ihren Tätigkeiten und erhalten Anerkennung und Impulse zur Weiterarbeit. Akteur*innen und Spielstätten der freien darstellenden Künste, die Teilnehmer*innen des Branchentreffs und die geladenen Expert*innen diskutieren gemeinsam aktuelle Fragestellungen und tauschen sich zu wichtigen Themen aus. Sie bilden neue, über Berlin hinausreichende Netzwerke und vertiefen bestehende Kontakte. Neue Kooperationspartner*innen können gewonnen werden.
Der Branchentreff ist eingebettet in ein Rahmenprogramm, in dem zwanglose Treffen und informelle Gespräche möglich sind. Ein Teil des Programms ist stets auf Englisch, um nicht deutsch sprechenden Akteur*innen die Teilnahme zu erleichtern und die Teilnahme von internationalen Veranstalter*innen, Kooperationspartner*innen und Expert*innen zu erleichtern.

Das Performing Arts Festival Berlin bildet die Vielfalt der freien darstellenden Künste Berlins an zahlreichen Bühnen und Spielorten in der gesamten Stadt ab. Im jährlichen Rhythmus präsentiert das Festival seit 2016 eine Woche lang Arbeiten und künstlerische Positionen Berliner Künstler*innen und Gruppen aller Genres.
Alle Berliner Spielstätten und Veranstaltungsorte der freien darstellenden Szene, sowie alle professionellen Berliner Gruppen und Künstler*innen sind eingeladen, sich mit ihren Produktionen und Programmen am Festival zu präsentieren. Das Programm der Offenen Einreichungen wird nicht vom Festival kuratiert. Künstler*innen und Gruppen können ihre Arbeiten nur in Kooperation mit einer Spielstätte oder einem Veranstaltungsort einreichen.

www.performingarts-festival.de

Die Vernetzungsmöglichkeiten der freien Szene Berlins sind vielfältig. Neben den üblichen Premierengesprächen gibt es den Branchentreff der freien darstellenden Künste, der jährlich Akteur*innen – ob produzierend, ausführend oder als Spielstättenbetreiber*in – versammelt und dessen Ziel Vernetzung und der Aufbau von Synergieeffekten ist.

Im Newsletter der LAFT wird jeweils auf den kommenden Fliegenden Stammtisch hingewiesen. Des Weiteren ist das Mentoringprogramm, sowie die Seminare und Workshops der Beratungsstelle des Performing Arts Programm ideale Möglichkeiten, sich kennenzulernen, weiterzubilden und zu vernetzen.

Als Einsteiger*in in die freie Szene gibt es die Möglichkeit einer Einstiegsförderung durch den Berliner Senat. Diese bietet die Möglichkeit, erstmalig eine eigene Produktion zu präsentieren und so öffentlich wahrgenommen zu werden. Die Einstiegsförderung kann nur beantragen, wer bisher noch keine anderweitige Förderung durch die Berliner Kulturverwaltung erhalten hat, in Berlin lebt und arbeitet und an keiner Hochschule immatrikuliert ist. Die Einstiegsförderung wird als Stipendium bis zu einer Höhe von 8.000 € gewährt. Die Einstiegsförderung wird in der Regel jährlich jeweils im Mai eines Jahres für das darauffolgende Jahr ausgeschrieben.

www.berlin.de

Ein Produktionshaus ist eine Spielstätte der freien darstellenden Künste, die nicht nur Produktionen zeigt, sondern auch initiiert und produziert. Die größten Produktionszentren der freien Szene sind das Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a.M.), das Forum Freies Theater (Düsseldorf), das HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Hellerau Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Kampnagel (Hamburg), der PACT Zollverein (Essen) und das tanzhaus nrw (Düsseldorf). Diese Häuser sind Institutionen, Protagonisten und Austragungsorte des internationalen Diskurses der freien Tanz-, Theater- und Performance-Szene.