How To: Trans* sensibles Arbeiten in den darstellenden Künsten

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Workshop
31. August 2026 | 10:00 -
Adresse wird bei Anmeldung mitgeteilt

How To: Trans* sensibles Arbeiten in den darstellenden Künsten

Mit Aru Ray Tormann (LIK – Kollektiv für Kuration, Dramaturgie und Koordination)

Trans* Künstler*innen erleben professionell und privat viele Herausforderungen: Von Zwangsouting durch Deadnames in Bewerbungsprozessen und bei der Rechnungsstellung bis hin zu Kostümen, Bewegungssequenzen und Fotos, die gender-spezifische Dysphorie auslösen. Die darstellenden Künste als Arbeitsumfeld, das sowohl körper-basierte Medien vereint als auch Namen als „Marken“ nutzt, bündeln Momente und Strukturen, die tief eingeschriebene gesellschaftliche Transphobie beinhalten. In Teams aus cis und TIN* (trans*, inter, nichtbinären) Menschen entstehen kommunikative Bedarfe, die sich für viele neu und ungewohnt anfühlen können.

Der Einführungs-Workshop richtet sich an cis-geschlechtliche Künstler*innen und Produzent*innen, die ihre eigenen Arbeitskontexte hinsichtlich der Zugänglichkeit und Sicherheit für und von TIN* Menschen reflektieren und verbessern wollen. Im praxisnahen Workshop teilt Aru Ray Tormann die eigene Expertise aus der nicht-binären Netzwerkarbeit in den darstellenden Künsten und übt mit den Teilnehmenden einen wertschätzenden Umgang mit TIN* Lebensrealitäten im Arbeitskontext, etwa durch die Nutzung von Neo-Pronomen und genderneutralen Formulierungen.


In deutscher Lautsprache, Q&A in englischer Lautsprache möglich

Anmeldung bis 24. August 2026 an beratung [at] pap-berlin.de (beratung[at]pap-berlin[dot]de).