Performing Arts Sommertreffen

Sonderveranstaltung
Infoveranstaltung
6. Juli 2026 | 15:00 -
Junges Tanzhaus, Lucy-Lameck-Straße 32, 12049 Berlin

Performing Arts Sommertreffen


Auch in diesem Jahr möchten wir alle Akteur*innen der Freien Szene und ihre Verbündeten herzlichst zu unserem Sommertreffen einladen!

An Infotischen, in Workshops, Arbeits- und Netzwerktreffen informieren wir über unser aktuelles Programm und laden ein, gemeinsam in die Zukunft zu schauen. Was wurde erreicht? Welche neuen Vorhaben gibt es, um die freien darstellenden Künste in herausfordernden Zeiten weiter zu unterstützen? Wir sprechen über aktuelle Studien und Zahlen zur Freien Szene und mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und aus der künstlerischen Praxis über die Relevanz der Freien Künste und mögliche Strategien zu ihrem Schutz. Anschließend freuen wir uns auf Netzwerk und Austausch bei Essen und Musik – für eine starke, solidarische Szene!

 

Programm


14:30 Uhr Akkreditierung
 

15:00 Uhr Workshop für Theaterscouts (geschlossene Veranstaltung)

In deutscher Lautsprache

Nachgespräche können großes verbindendes Potenzial entwickeln, sie können einen Raum bieten, Erlebnisse vertrauensvoll zu teilen und andere Sichtweisen kennenzulernen. In der Rolle als Moderator*in sind besondere Skills gefragt: Wie schaffe ich eine Atmosphäre, in der sich sowohl künstlerisches Team als auch Publikum gesehen und gehört fühlen? Welche Position nehme ich selbst ein? Und wie bereite ich ein Nachgespräch so vor, dass ich mich auch in schwierigen Situationen gewappnet fühle? 

Im Workshop geleitet von Amelie Mallmann gehen wir diese Situationen durch und erarbeiten basierend auf euren Erfahrungen gemeinsam mögliche Arten, Nachgespräche produktiv vorzubereiten und durchzuführen.

 

16:30 Uhr Einladung in die Zukunft: Das Kulturfördergesetz Berlin
Bericht und offenes Arbeitstreffen der Fachgruppe Darstellende Künste, Bühnen und Tanz

In deutscher Lautsprache

Von April 2025 bis Februar 2026 organisierte die Berliner Kulturkonferenz einen Prozess, um die Perspektiven und Positionen der Akteur*innen der Berliner Kulturlandschaft zu einem Berliner Kulturfördergesetz in 15 Fachgruppen mit mehr als 120 Beteiligten zu diskutieren und zu sammeln. 

Die Ergebnisse wurden im Februar 2026 veröffentlicht und sind hier zu finden: https://kulturfoerderngesetz.de/ 

Die Fachgruppe Darstellende Künste, Bühnen und Tanz führte in mehreren Sitzungen unterschiedliche Perspektiven aus künstlerischer Praxis, Verbandsarbeit und gewerkschaftlicher Vertretung zusammen.  Der nun vorliegende Beitrag der Fachgruppe ist ein erster Arbeitsstand. Die gemeinsame Arbeit soll m zweiten Halbjahr 2026 in Absprache mit den jeweiligen Szenen fortgesetzt werden. 

Beim offenen Austauschtreffen berichten einige der Beteiligten über den bisherigen Arbeitstand und beantworten Fragen. Wir laden alle Interessierten ein, sich in die nächste ehrenamtliche Arbeitsphase mit einzubringen und beginnen auch gleich mit der Planung.  Alle Wissensstände und Fragen sind willkommen. Es ist aber wirklich ein Arbeitstreffen.

 

17:00 Uhr Gemeinsame Denkrunde der Expert*innen der Beratungsstelle (geschlossene Veranstaltung)
In deutscher und englischer Lautsprache. 

Christiane Kretschmer und Christin Eckart laden die Berater*innen, Dozent*innen und Mentor*innen der Beratungsstelle sowie Vertreter*innen anderer Beratungsstrukturen zum Austausch und gemeinsamen Denken ein: Welche Themen bestimmen unsere Beratungs- und Qualifizierungspraxis aktuell? Welchen Herausforderungen begegnen wir in Beratung und Mentoring in herausfordernden Zeiten? Wie stellen wir sicher, dass unser Wissen up to date ist? Wie unterstützen wir empowernd und realistisch zugleich? Wie bieten wir achtsame, diskriminierungssensible Unterstützung und professionellen Rat innerhalb unserer Kompetenzen? Wie wahren wir Grenzen, und wie bringen wir unsere Ratsuchenden zu Selbstwirksamkeit und Autonomie? 

Wir wollen uns über die eigene Beratungs- und Qualifizierungspraxis sowie mögliche Herausforderungen austauschen und gemeinsam Themen, Wünsche und Bedarfe festhalten, die wir bei unserem Fachtag zur Expert*innenqualifizierung im Herbst ergründen und vertiefen wollen. 

 

17:00 Uhr Netzwerktreffen für Teilnehmende des FAIRSTAGE Fellowships für Kulturpolitik (geschlossene Veranstaltung)

In deutscher Lautsprache

Das FAIRSTAGE Fellowship ist ein Programm, das Akteur*innen aus marginalisierten Gruppen seit 2023 Freiräume und Ressourcen für berufliche Entwicklung und Weiterbildung innerhalb einer kulturpolitischen Institution ermöglicht. Dieses Jahr bringen Luise Würth und Lonnie Lou Jasper von FAIRSTAGE alle ehemaligen Fellows zusammen, um deren kulturpolitische Arbeit weiter zu unterstützen. Das Auftakttreffen bietet Raum zum gegenseitigen Kennenlernen und Vernetzen der Fellows aus drei Jahrgängen, sowie zum Austausch über Anschlusspläne, die jeweiligen Erfahrungen und Expertisen zu teilen.

 

17:00 Uhr Deep Dive: Hintergründe und Methoden der Publikumsforschung

In deutscher Lautsprache

Das Performing Arts Programm bietet seit Jahren Qualifizierung und Wissenstransfer bezüglich Publikumsforschung und Besucher*innenstudien und -umfragen an Berliner Kulturinstitutionen an. In diesem von Sarah Stührenberg geleiteten und für alle Interessierten offenen Format, blicken wir zurück auf bereits realisierte Maßnahmen und fassen gelernte Methoden und Erkenntnisse zusammen. Was braucht die Szene darüber hinaus, um datenbasierte Erkenntnisse über ihre Besucher*innen(strukturen) zu gewinne? 
 

17:30 Uhr Vorstellung der Publikation „KUNST. COMMUNITY. ARBEIT. Anregungen und Tipps für die künstlerische Community-Arbeit“ 

In deutscher Lautsprache

Das Performing Arts Programm Berlin beschäftigt sich seit einiger Zeit verstärkt mit künstlerischer Community-Arbeit: Seit 2024 unterstützen wir Community- und Kiezprojekte, bei SPIELRAUM – Freie Szene Tage der darstellenden Künste Berlin stehen Begegnung und Partizipation im Mittelpunkt, und in Fachveranstaltungen bündeln wir Wissen zum Themenfeld. Aus dieser Auseinandersetzung ist die Publikation „KUNST. COMMUNITY. ARBEIT. Anregungen und Tipps für die künstlerische Community-Arbeit“ entstanden. Sie richtet sich an Akteur*innen der freien darstellenden Künste, die bereits Community-Projekte umsetzen oder den Einstieg in dieses Arbeitsfeld suchen.

Die Beiträge der Autor*innen beleuchten zentrale Aspekte künstlerischer Community-Arbeit – von einer kritischen Begriffsbestimmung über Begegnung und Beziehungsarbeit bis hin zu Finanzierung und typischen Produktionsfragen. Ergänzt wird die Publikation durch Kurzporträts der von uns unterstützten Community- und Kiezprojekte sowie einen umfangreichen Serviceteil.

Florian Hohnhorst und Linus Lutz laden zur Vorstellung der Publikation ein und freuen sich, diese mit Ihnen und Euch zu feiern! 
 

17:30 bis 18:30 Uhr Meet and Greet - Überregional und internationale Beziehungen

In deutscher und englischer Lautsprache 

Die Kolleg*innen Catherine Launay und Tubi Malcharzik bauen überregionale und internationale Beziehungen stetig aus, pflegen Netzwerke und verbinden Berliner Künstler*innen mit Akteur*innen weltweit. Im Rahmen des Sommertreffens kommen sie mit den Besucher*innen ins Gespräch und informieren über kommende Messebesuche, Delegationsreisen und Möglichkeiten, sich überregional und international (noch besser) zu vernetzen!
 

18:30 bis 19:00 Uhr Pause mit Getränken und Snacks
 

19:00 Uhr Impulsvorträge & Gespräch zur Relevanz der Freien Künste

In deutscher Lautsprache

Haushaltskürzungen und gesellschaftlicher wie auch politischer Wertewandel fordern den (freien) Künsten seit Jahren einiges ab. Dennoch verfolgt die Freie Szene weiter den Auf- und Ausbau langfristiger Strategien zur Stärkung ihrer A Produktions- und Präsentationsmöglichkeiten, bildet Allianzen mit der Zivil- und Stadtgesellschaft und schafft Räume der Teilhabe, des Austauschs und Beziehungsarbeit. Belegt wird der Erfolg dabei durch statistische Erhebungen: Kürzlich veröffentliche Leistungs- und Kennzahlen der Stadt Leipzig und konkrete Daten zum Standortfaktor Kultur wie zur kulturellen Teilhabe in Berlin verdeutlichen den Einfluss und die Bedeutung der Freien Szene. 

In Kurzvorträgen von unter anderem Sebastian Göschel (Kulturamt Leipzig) richten wir unseren Blick auf diese Daten und was sie für kulturpolitische wie auch programmatische Strategien bedeuten können. Kulturakteur*innen und Künstler*innen sowie Vertreter*innen aus Politik besprechen miteinander kommende Handlungs- und Zukunftsfelder. Nicht zuletzt gibt es neue Information zu neuen Angeboten für die freien darstellenden Künste in Berlin – und darüber hinaus. 

 

21:00 Uhr Austausch & Feiern bei Essen und Musik


 

Sprache

Die Veranstaltung findet vorwiegend in deutscher Lautsprache statt, sofern nicht anders markiert. Bei Bedarf kann eine Flüsterübersetzung in die englische Lautsprache organisiert werden.

 

Barrierefreiheit vor Ort

Die Veranstaltung findet im Jungen Tanzhaus Berlin statt. Alle Informationen zur Barrierefreiheit vor Ort sind hier zu finden. https://junges-tanzhaus-berlin.de/de/barrierefreiheit 

 

Gastronomisches Angebot

Es wird während der Veranstaltung Kaffee, Tee und Leitungswasser geben. Darüber hinaus etwas Obst und Kekse. Gegen Ende der Veranstaltung bieten wir ein vegetarisches und ein veganes Abendessen an. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit auf eigene Kosten weitere Getränke zu erwerben.

 

Kontakt

Für Fragen und Anmerkungen ist Sarah Stührenberg erreichbar unter sarah.stuehrenberg [at] pap-berlin.de (sarah[dot]stuehrenberg[at]pap-berlin[dot]de) oder 030/ 20 45 979 14 (montags und donnerstags, 11 bis 16 Uhr).

 

 

Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung unter Nennung der Programmpunkte, an denen eine Teilnahme gewünscht ist bis 2. Juli 2026 an: anmeldung [at] pap-berlin.de (anmeldung[at]pap-berlin[dot]de)

 

Kontakt

Für Fragen und Anmerkungen ist Sarah Stührenberg erreichbar unter sarah.stuehrenberg [at] pap-berlin.de (sarah[dot]stuehrenberg[at]pap-berlin[dot]de) oder 030/ 20 45 979 14 (montags und donnerstags, 11 bis 16 Uhr).