Walking Tour: Die Subkultur in Berlin Mitte
Walking Tour: Die Subkultur in Berlin Mitte
Die XLterrestrials, ein Kunst- und Praxis-Kollektiv, das Möglichkeiten jenseits der vorherrschenden Narrative entwirft, bietet einen besonderen Rundgang durch das Viertel um den Monbijoupark an. Diese Tour beleuchtet die dramatischen Wandlungen, die das Viertel seit den 1990er-Jahren durchlaufen hat, und deckt dabei historische Schichten und kulturelle Entwicklungen auf, an die nur selten erinnert wird.
Während viele Erzählungen Berlins sogenannte „wilde Jahre“ (nach der Wiedervereinigung) feiern, konzentriert XLterrestrials sich auf das, worüber weniger berichtet wird: verborgene Geschichten, überhörte Stimmen und die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kräfte, die die Gegend geprägt haben. Anhand ortsspezifischer Erzählungen wird dabei untersucht, wie Vertreibung, Enteignung und große kulturelle Umbrüche stattgefunden haben und welche neuen Perspektiven sich daraus ergeben. Die Walking Tour lädt uns dazu ein, den Umgang mit dem städtischen Raum neu zu denken.
Besucht werden:
- Tacheles Kunsthaus (heute Sitz des Fotografiska-Museums)
- Das Areal „Am Tacheles“ (die Sanierung der Passage, die die Friedrichstraße und die Oranienburger Straße verbindet)
- TelegrafenAmt (heute ein Hotel)
- Universitäts-Frauenklinik in Berlin-Mitte (heute das FORUM an der MUSEUMSINSEL)
- Ehemaliger Standort des Circus Busch Theaters (heute James Simon Park)
- Kunsthaus KuLe + Die Heckmann-Höfe
Treffpunkt
10. Mai 2026, 17:00 Uhr
Ort: Am Brunnen im Monbijoupark (an der Ecke Monbijoustraße und Oranienburgerstraße, gegenüber dem Hotel „The Telegrafenamt“)
Begrüßung von XLterrestrials, Kunst- und Praxis-Kollektiv
Endpunkt
19:00 Uhr
Ort: Café Buchhandlung
Tucholskytsr. 32
10117 Berlin
Dauer: 2 Stunden
Die Teilnehmer*innen sind nach der Walking Tour herzlich eingeladen, die Gespräche im Café fortzusetzen.
Anmeldung
Bis 06. Mai 2026 per Mail mit dem Betreff "Walking Tour" an: catherine.launay [at] pap-berlin.de (catherine[dot]launay[at]pap-berlin[dot]de)
Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Personen begrenzt.